Alternative Medien sind wichtig für die individuelle Meinungsbildung. Das ist der Grund, weshalb sie politisch bekämpft werden.
Eine kurze psychologische Erläuterung von Katayun Pracher Hilander
Tag für Tag werden wir via Medien mit Nachrichten und Informationen geflutet, aus denen wir unsere Meinung zu einem Thema bilden. Und aus dieser vorab gebildeten Meinung, resultieren in Folge Entscheidungen bzw. tatsächliche Handlungen für oder gegen etwas (beispielsweise Wahl einer Partei oder Covid-Impfbereitschaft).
Medien sollten informieren, nicht belehren
Die Pflicht der Medien ist es daher Informationen so umfassend und kritisch aufzubereiten, dass es dem Medienkonsumenten möglich ist, aus einem Set an Informationen eigene Schlüsse zu ziehen – sich also eine eigene, fundierte und kritische Meinung zu einem Thema bilden zu können.
Etablierte Medien schaffen engen Meinungskorridor
In der Realität erleben wir aber das genaue Gegenteil, dass nämlich Medien Informationen so aufbereiten und präsentieren, dass der Medienkonsument sich zwangsläufig nur noch in einem bereits vorgegebenen engen Meinungskorridor bewegen kann – dem Konsumenten also bewusst die Möglichkeit zur Bildung einer eigenen Meinung genommen wird. Diese bewusste Beeinflussung der menschlichen Wahrnehmung und Kognitionen (Denken, Gedächtnis, Problemlösungen etc.) hat eine Bezeichnung: Psychologische Manipulation!
Werkzeuge der Manipulation
Manipulation erfolgt über viele Kanäle. Beispielsweise über Worte, Mimik, Bilder, Wiederholungen, Tonfall, Auslässe, Musik, Priming, Positionierung von Inhalten, Kontext, Zahlen oder Farben. In der Werbung gehört die bewusste Beeinflussung des Konsumenten „zum Geschäft“, hat jedoch nichts in einer seriösen Berichterstattung verloren!
Die Frage, die wir also stellen müssen, ist warum passiert das? Warum werden wir seit Beginn der sogennaten Pandemie derart skrupellos via Medien manipuliert? Warum wird mit allen Mitteln versucht uns davon abzuhalten eine eigene Meinung zu bilden? Und was können wir gegen diese hochgradig gefährliche Entwicklung tun?
Rückbau demokratischer Grundwerte
Die Antwort lautet leider, dass wir uns mitten in einem politischen Rückbau demokratischer Grundwerte befinden und dieser Rückbau nur über manipulative Mechanismen via Medien funktionieren kann. Ganz wesentlich dabei ist, dass es in der öffentlichen Meinung schnellstmöglich nur ein Richtig oder Falsch zu einem Thema geben darf.
Mehrheitsbildung und soziale Ausgrenzung
Ist das politische Zwischenziel zur Bildung einer Mehrheitsmeinung geschafft, steht dem nächsthöheren Ziel, nämlich der notwendigen sozialen Zustimmung (Stichwort sozialer Druck und Konformität) die verbliebene Minderheit zu kriminalisieren und zum Freiwild zu erklären, nichts mehr im Weg (siehe Mechanismen zur Spaltung der Gesellschaft seit Corona).
Bewusste Entmenschlichung
Erst über diesen Schritt erreicht man das eigentliche Hauptziel, nämlich die breite Akzeptanz von Zensur und Kriminalisierung kritischer Stimmen! Und um die Mehrheitsmeinung noch mehr in sich zu verschränken und Gegenmeinungen weiter abzuwürgen, bedient man sich gezielt Wortkreationen wie „Corona-Leugner“, „Putin-Versteher“ oder „Diktatfrieden“, sowie einer unsachlichen Risikokommunikation u.v.m. Dadurch wird jener Grad einer psychologischen Entmenschlichung des politischen Gegners erreicht, der praktisch jedes Mittel zur politischen Bekämpfung legitimiert. Zu diesen „legitimen Mitteln“ zählen beispielsweise auch politisch motivierte Berichte, wie substanzlose Rechtsextremismusberichte, die nicht mehr sind, als ein Zeugnis wissenschaftlichen Fehlverhaltens der Sonderklasse.
Empirisch gesehen, laufen sowohl der Rückbau der Demokratie als auch die Kriegstreiberei lehrbuchmäßig, also psychologisch fundiert ab. Was einen bewussten Missbrauch psychologischen Wissens bedeutet, und somit auf das Schärfste zu verurteilen ist.
Alternative Medien als Gegenpart
Kurzum: Ist es dem Bürger nicht möglich sich über Medien ausgewogen zu informieren, weil die journalistische Pflicht der Objektivität und Unabhängigkeit verletzt ist, dann sprechen wir im Ergebnis von einem vorgegebenen Meinungskorridor und damit eindeutig von bewusster Manipulation via Medien!
Es liegt also auf der Hand, weshalb alternative Medien mit allen Mitteln bekämpft werden: sie stören den verdeckten Prozess der Entdemokratisierung, in dem sie Bürger dazu befähigen sich eine eigene, kritische Meinung zu bilden. Alternative Medien, wie auch beispielsweise der neue Radiosender „Austria First“ sind damit ein wichtiger Schutzschild unserer demokratischen Grundwerte, dem Friedenserhalt, unserer Neutralität so wie unserer nationalen Souveränität und bürgerlicher Mündigkeit.
Dank der mutigen und entlarvenden Arbeit alternativer Medienbetreiber und Journalisten, wenden sich immer mehr Menschen von den etablierten System-Medien ab, und tragen so ihrerseits dazu bei, dass der selbstzerstörerische gesellschaftliche und wirtschaftliche Wahnsinn ein Ende finden und Österreich wieder ein Land wird, in dem Erfolgsgeschichte geschrieben wird!
Über die Autorin
Katayun Pracher Hilander ist Wirtschafts- und Sozialpsychologin mit Spezialisierung auf Angewandte Psychologie, seit Oktober 2024 Nationalratsabgeordnete und Netzpolitik-Sprecherin der FPÖ.