Zahlreiche versteckte Kosten: Windräder sind keine Alternative zu Öl und Gas

Zahlreiche versteckte Kosten: Windräder sind keine Alternative zu Öl und Gas
Karikatur von Info-DIREKT mit KI erstellt: Ein wirklicher Gewinn sind Windräder meist nur für die Betreiber

Die wirtschaftliche Bilanz der Windkraft wird seit jeher durch Subventionen überdeckt. Ohne feste Einspeisevergütungen, Marktprämien, Steuervorteile und staatliche Ausbauprogramme wäre der Großteil der europäischen Projekte nicht finanzierbar.

Ein Gastkommentar von Report24-Chefredakteur Florian Machl aus dem Magazin Info-DIREKT zum Thema „Windräder – Gefahr für Mensch, Natur und Demokratie“

In Deutschland zeigte sich das besonders deutlich, als ältere Anlagen nach dem Ende der EEG-Förderung massenhaft stillgelegt wurden, weil ihr Weiterbetrieb am freien Markt nicht kostendeckend war. Ähnliche Entwicklungen gab es in Spanien, wo gekürzte Tarife zu Projektabbrüchen und Insolvenzen führten, und in Vietnam, wo ganze Betreiberketten nach dem Auslaufen von Fördermodellen zahlungsunfähig wurden.

Zahlreiche versteckte Kosten

Zu den direkten Förderungen kommen die versteckten Kosten, die in keiner Projektbilanz auftauchen, aber das gesamte Energiesystem belasten. Wind liefert unplanbare, wetterabhängige Leistung. Jedes Land muss daher ein zweites Kraftwerksnetz aus konventionellen Gaskraftwerken, Kohlekraftwerken und Wasserspeichern bereithalten, das einspringt, sobald Flauten auftreten. Statt fossile Kraftwerke zu ersetzen, verdoppelt die Windkraft den technischen Aufwand. Dieses Parallelsystem ist teuer: Milliarden fließen in Netzausbau, Speicherprogramme und internationale Stromtrassen, die benötigt werden, um Überkapazitäten abzuführen oder Fehlmengen auszugleichen.

Doppelbelastung für Steuerzahler

Hinzu kommen die sogenannten Redispatch-Kosten, also Eingriffe der Netzbetreiber, um Stromflüsse zu stabilisieren. Sie liegen in Deutschland inzwischen im Milliardenbereich pro Jahr. Betreiber erhalten dabei Geld nicht nur für erzeugten Strom, sondern auch für abgeregelte Anlagen – ein System, das Fehlanreize setzt und den Steuerzahler doppelt belastet. Gleichzeitig steigen Wartungs- und Reparaturkosten, da viele Anlagen schneller altern als prognostiziert. Leistungsverluste, Materialermüdung und wake-bedingter Verschleiß werden in Wirtschaftlichkeitsberechnungen selten realistisch berücksichtigt.

Rechnet man Förderungen, Systemkosten, Netzeingriffe, Speicherbedarf und die steigende technische Belastung zusammen, bleibt wenig vom Bild einer „billigen“ Energiequelle übrig. Windkraft ist kein selbsttragender Marktsektor, sondern ein politisch gestütztes Projekt, das erhebliche volkswirtschaftliche Lasten erzeugt.

Endlagerung weiterhin ungeklärt

Der Atomkraft wird von linksliberaler Seite immer vorgeworfen, dass man Gefahren und Endlagerung mit einberechnen müsse – dasselbe gilt jedoch auch hier.

Weitere Infos

Mehr Hintergrundinfos über Windkraft bekommen Sie hier: Info-DIREKT #59: Windräder als Gefahr für Mensch, Natur und Demokratie

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