Unsere Aufgabe: Den Kurs halten!

Unsere Aufgabe: Den Kurs halten!
Bild Segelschiff: fp; Bild Michael Scharfmüller: Alois Endl - www.aloisendl.net/; Bildkomposition: Info-DIREKT

Wenn man länger über Politik nachdenkt, stellt man sich zwangsläufig die Frage, weshalb viele linke Parteien ihre ideologischen Vorstellungen viel erfolgreicher realisieren können als konservative Parteien. Neben einigen anderen Gründen hat dies auch damit zu tun, dass es im linken Spektrum ein Korrektiv gibt.

Michael Scharfmüller über eine Aufgabe alternativer Medien

Jedes Mal, wenn linke Politiker sich mit dem bereits Erreichten zufrieden geben möchten, sich aus taktischen Überlegungen oder einfach nur aus Bequemlichkeit an das herrschende System anbiedern oder sich sogar von linksradikalen Ideen und linksextremen Gruppen distanzieren, gibt es einen lauten Aufschrei von Parteijugend und bekannten Szene-Größen. Das hat dazu geführt, dass es linken Parteien trotz mehrheitlicher Ablehnung gelungen ist, die gesellschaftliche Umerziehung voranzutreiben.

Konservative Verlierer

Bei konservativen Parteien gibt es eine solche „negative Rückkopplung“ nicht. Um schlechte Presse von linksradikalen Redakteuren zu vermeiden, niemanden vor den Kopf zu stoßen und um die eigenen Wählerstimmen zu maximieren, wurden von ÖVP, CDU, CSU und ähnlichen Parteien jahrzehntelang traditionelle Werte über Bord geworfen. Und so wurden Deutschland und Österreich trotz fast ständiger konservativer Regierungsbeteiligung völlig an die Wand gefahren. Es sind ÖVP, CDU und Co., die bspw. den Einzug der Regenbogen-Ideologie samt Sexualisierung unserer Kinder zu verantworten haben.

Auch in patriotischen Parteien wie FPÖ und AfD gibt es Kräfte, die meinen, man müsse sich an die herrschenden Verhältnisse anbiedern und weltanschauliche Grundsätze abwerfen, um in neue Höhen aufsteigen zu können. Dass es sich dabei um einen Irrglauben handelt, zeigt die FPÖ. Jedes Mal, wenn sie einen klaren Kurs verfolgt, ist sie erfolgreich. Jedes Mal, wenn sie von diesem Kurs abweicht, landet sie auf der Nase.

Kritik nicht dem Gegner überlassen

Es ist daher Aufgabe alternativer Medien, dort, wo es notwendig ist, als „negative Rückkopplung“ daran zu erinnern, dass Politik und Regierungsbeteiligungen kein Selbstzweck, sondern Mittel zur Zielerreichung sind. Diese Kritik muss aus den eigenen Reihen kommen. Ähnlich wie in einem Obstgarten: Dort hegt und pflegt man seine Bäume auch selbst und lässt sie nicht vom böswilligen Nachbarn nach dessen Ermessen zurückstutzen. Der hat nämlich bestimmt kein Interesse daran, dass unsere Bäume nachhaltig wachsen und gedeihen.

Der patriotische Dreiklang

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