Erstmals seit seinem Amtsantritt schaffte es der farb- und ideenlose ÖVP-Landesrat Christian Dörfel bundesweit in die Medien, indem er all jene beschimpfte, die für Remigration eintreten.
Ein Kommentar von Michael Scharfmüller
Wörtlich meinte Dörfel in einem Interview mit den OÖN:
„Nur Idioten können dem Begriff der Remigration irgendetwas Positives abringen.“
Anstatt zu hinterfragen, was dazu geführt hat, dass mittlerweile 50 Prozent der Österreicher für „umfassende Remigration“ eintreten, beschimpft der schwarze Landesrat diese Menschen. Was Dörfel hingegen in seiner Funktion als Landesregierungsmitglied und Integrationslandesrat unternimmt, um die umfassenden Migrationsprobleme in den Griff zu bekommen, ist wirklich „idiotisch“ – um es auf Dörfels Sprachniveau auszudrücken.
Integrationsschwerpunkt: Dialektkurse für Ausländer
So erklärte Dörfel im Dezember 2024, dass das Land Oberösterreich im Rahmen des „Integrationsprogramms 2025“ einen Schwerpunkt auf Dialektkurse für Zugewanderte setzen werde, um deren Alltagsverständnis zu verbessern. Bei Institutionen und Organisationen, die solche Kurse anbieten, sorgte das für Begeisterung, was Dörfel als Bestätigung für seine Idee wahrnahm:
„Mit BFI, Volkshilfe und Volkshochschule gibt es auch schon konkrete Anbieter/innen, die diesen Bedarf ebenfalls sehen und daher ab nächstem Jahr ihre Kursangebote in diese Richtung entwickeln werden.“
Die nüchterne Realität ist, dass abgesehen von jenen Institutionen, die mit solchen Kursen Geld verdienen, kein einziger Österreicher einen Mehrwert davon hat. In Wahrheit dienen solche Maßnahmen nur der Steuergeldumverteilung und sind blinder Aktionismus, der die eigenen Funktionäre beruhigen soll. Innerhalb der ÖVP zittern nämlich bereits viele um ihre gut bezahlten Posten, die sie verlieren, wenn die FPÖ noch stärker wird.
Vor allem aber zeigt diese Schwerpunktsetzung, wie planlos und willenlos die ÖVP in der Migrationspolitik ist. Wer als Antwort auf die mannigfaltigen Migrationsprobleme Dialektkurse als integrationspolitischen Schwerpunkt präsentiert, hat sich politisch in Wahrheit schon selbst beerdigt.
ÖVP will Akzeptanz für noch mehr Zuwanderung schaffen
Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass die ÖVP gar nichts gegen den Bevölkerungsaustausch unternehmen will. Das Gegenteil ist sogar der Fall, wie Dörfel in einem Interview mit einem Regionalblatt verriet:
„Die illegale Migration reduzieren, um Akzeptanz für legale Zuwanderung zu bekommen.“
Mehr als diesen entlarvenden Satz muss man über die Migrationspolitik der ÖVP gar nicht wissen, um zu erkennen, dass sie die Österreicher nur an der Nase herumführt.
Einstein wusste, wer die wahren Idioten sind
Wenn wir also eine Debatte über „Idioten“ führen wollen, sollten wir nicht über jene sprechen, die mit neuen Ansätzen alte Probleme lösen wollen, sondern über jene, die seit fast 40 Jahren Regierungsverantwortung tragen und unser Volk in diese Krise geführt haben. Dazu passt ein Zitat, das Albert Einstein zugeschrieben wird:
„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder dasselbe zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“
Weitere Infos:
Der Art und Weise, wie ÖVP, CDU und CSU Politik betreiben, haben wir im Magazin Info-DIREKT einen eigenen Schwerpunkt gewidmet. Titel des Heftes: „Achtung: Mogelpackung!“
Hier ein weiteres Beispiel für die reine Ankündigungspolitik der ÖVP: Verzweifelte ÖVP startet „Null Toleranz“-Kampagne als Beruhigungspille für eigene Basis