Kritik an FPÖ: In diesem Punkt hat ÖVP-Kanzler Stocker Recht!

Kritik an FPÖ: In diesem Punkt hat ÖVP-Kanzler Stocker Recht!
Bilder Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) und FPÖ-Chef Herbert Kickl: Info-DIREKT

Wenn Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) meint, „die FPÖ hat de facto nichts zu bieten“, dann hat er – unfreiwillig – einen Punkt. Allerdings anders, als er es meint.

Ein Kommentar von Thomas Steinreutner

Das, was viele Menschen seit Jahrzehnten mit der ÖVP verbinden, hat die FPÖ nämlich tatsächlich nicht zu bieten – und wird es hoffentlich auch nie haben.

Als Mitglied der ÖVP-Familie kann man es sich richten

Die ÖVP steht aus Sicht vieler Österreicher nämlich für ein dichtes Netzwerk aus korrumpierter Macht sowie gegenseitigen Abhängigkeiten und Gefälligkeiten. In der Öffentlichkeit entstand schon lange der Eindruck, dass man es sich überall richten kann, wenn man Teil der „ÖVP-Familie“ ist. Jüngstes Beispiel dafür ist die Postenschacher-Affäre rund um ÖVP-Klubobmann August Wöginger, die im ersten Durchgang mit einer Diversion endete und erst nach massiven Protesten neu aufgerollt werden musste.

Was den tiefen schwarzen Staat betrifft, wirft auch das Vorgehen der Behörden während Corona, aber auch der Umgang mit dem Todesfall Pilnacek, viele Fragen auf.

Als Kritiker wird man gerichtet

Ganz anders die Situation bei der FPÖ. Wer freiheitlich ist, kann es sich nicht „richten“. Ganz im Gegenteil: Wer sich kritisch über die Regierungspolitik äußert, gerät schnell in den Fokus des Verfassungsschutzes, linker Vereine oder einer ominösen Sektenstelle.

„Hure der Reichen“

Einen Thomas Schmid, bei dem man als ÖVP-Familienmitglied mutmaßlich Wünsche im Finanzministerium deponieren konnte, und einen hohen Beamten im Justizministerium, der einem zumindest mit Rat zur Seite stand, hat die FPÖ auch nicht zu bieten. Die Möglichkeit, als ausgedienter Politiker einen Versorgungsposten in Brüssel oder in einem staatsnahen Betrieb zu erhalten, ist für einen FPÖler ebenso wenig gegeben wie die Chance, bei globalistischen Netzwerken anzudocken.

Wer sich von einer Mitarbeit bei der FPÖ Vorteile innerhalb der Wirtschafts- oder Bauernkammer erwartet, hat ebenfalls auf das falsche Pferd gesetzt. Hier dominiert ganz klar die schwarze Hand der ÖVP.

Kampfansage an Globalisten und linke Vereine

Die Möglichkeiten von Großkonzernen, direkt Einfluss auf Österreichs Politik zu nehmen, sind derzeit ebenfalls sehr eingeschränkt und bleiben es hoffentlich auch dann noch, wenn die FPÖ in der Regierung sitzt. Sobald es einen freiheitlichen Kanzler gibt, wird auch für die EU in Österreich weniger zu holen sein. Globalistischen Strukturen wie dem WHO-Vertrag und Ähnlichem hat die FPÖ ohnehin schon den Kampf angesagt. Selbiges gilt für sogenannte Nichtregierungsorganisationen, also Vereine, die in der ganzen Welt unser Steuergeld für linke Ideologieprojekte ausgeben. Sie dürfen von der FPÖ nur eines erwarten: dass der Steuergeldhahn zugedreht wird. Die Aufarbeitung dazu hat bereits begonnen. Mehr dazu hier: NGO-Kontrolle

Macht braucht Kontrolle

Ja, Kanzler Stocker hat recht: Die FPÖ hat Menschen, die sich nur selbst bereichern wollen, de facto nichts zu bieten. Wer in die Politik geht, um möglichst viele persönliche Vorteile einzuhamstern, wird in der FPÖ unter Führung von Herbert Kickl nicht glücklich. Freilich wächst mit der Macht auch die Versuchung, und im Kleinen hat es auch bei der FPÖ schon schwarze Schafe gegeben. Die schwarzen Schafe waren bei der FPÖ bisher aber die Ausnahme. Damit das auch bei einer Regierungsbeteiligung so bleibt, müssen alle Parteimitglieder, Funktionäre und wirklich kritische Medien wachsam bleiben und nicht aus falsch verstandener Kameradschaft wegschauen.

Herbert Kickl: Trotz Versuchung standhaft

Herbert Kickl hat bereits bewiesen, dass er nicht korrumpierbar ist. Selbst als die ÖVP mit der Kanzlerschaft gewunken hat, blieben er und seine Mannschaft standhaft. Das gibt Anlass zur Hoffnung, dass mit der FPÖ tatsächlich ein neuer Wind durch Österreich weht und eine patriotische Wende tatsächlich gelingt. Was sich die Mehrheit der Österreicher nämlich tatsächlich wünscht, ist eine gute Zukunft für sich sowie ihre Kinder und Enkelkinder – de facto hat die ÖVP diese Zukunftsvision nicht zu bieten.

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