Familienfilz-Debatte: Nein zur doppelten Sippenhaftung!

Familienfilz-Debatte: Nein zur doppelten Sippenhaftung!
Symbolbild von Info-DIREKT mit KI erstellt.

Nein, es ist nicht verwerflich, wenn in einer Familie mehrere Menschen politisch aktiv sind. Wer dieselben Überzeugungen teilt, einander stärkt und gemeinsam für Volk und Heimat eintritt, muss in einer patriotischen Partei herzlich willkommen sein.

Ein Kommentar von Michael Scharfmüller

Besonders im patriotischen Lager gibt es viele intakte, kinderreiche Familien, die sich seit Jahrzehnten engagieren – lange bevor es die AfD überhaupt gab. Solche Menschen nun pauschal unter Generalverdacht zu stellen, ist schäbig.

Nicht auch noch selbst die eigenen Leute bestrafen

Viele Familien, die sich für Volk und Heimat politisch einsetzen, müssen teilweise harte berufliche und gesellschaftliche Nachteile hinnehmen. Wer nun parteiintern fordert, Angehörige grundsätzlich von Mitarbeit oder Anstellung auszuschließen, bestraft sie ein zweites Mal – allein wegen ihres Nachnamens.

Natürlich braucht es strenge Maßstäbe, wo Steuergelder oder Parteigelder im Spiel sind. Versorgungsposten darf es nicht geben. Wo Vetternwirtschaft oder Bereicherung vorliegen, muss konsequent gehandelt werden. Kontrolle ist wichtig, pauschale Verdächtigungen sind jedoch Gift für den Zusammenhalt innerhalb der patriotischen Bewegung.

Wer Leistung erbringen will, muss willkommen sein

Warum sollte eine Ehefrau, ein Sohn, ein Bruder, eine Tante oder die Nichte eines Politiker nicht politisch aktiv sein dürfen, nur weil es bereits ein anderes Familienmitglied ist! Menschen, die leistungsbereit, beherzt und qualifiziert sind, müssen immer einen Platz in einer patriotischen Partei haben, egal wie viele Familienmitglieder bereits politisch tätig sind und welchen Familiennamen sie tragen. Alles andere wäre Sippenhaftung.

Diese Sippenhaftung würde diese Personen dann auch noch doppelt treffen, weil sie durch ein politisches Familienmitglied oft schon Nachteile im schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Leben zu ertragen haben. Patrioten sollten andere Patrioten nicht für den Einsatz für Volk und Heimat bestrafen.

Klare Regeln – kein Generalverdacht

Familienmitglieder anzustellen, ist nichts Unübliches. In der Privatwirtschaft, gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen, ist das wohl eher die Regel. Teilweise mag das steuerrechtliche Gründe haben. Oft werden Ehepartner, Eltern oder Kinder aber eingestellt, weil diese als besonders verlässlich und einsatzbereit gelten.

Klar ist jedoch auch, dass es dort wo Steuer- und Parteigelder eingesetzt werden, strenge Kontrollen und harte Strafen bei Verstößen braucht. Gerade bei manchen EU-Fraktionen wäre in der Vergangenheit durchaus mehr Kontrolle angebracht gewesen. Was es aber nicht geben darf, sind pauschale Ausgrenzungen.

Was tun?

Die „Familienfilz“-Erzählung wird von etablierten Medien befeuert, um Misstrauen einen Spaltpilz in die AfD zu pflanzen und die Wähler zu verschrecken. Die richtige Antwort darauf ist:

  • Echte Missstände kompromisslos aufklären und abstellen.
  • Engagierten Patrioten einen ehrlichen Vertrauensvorschuss gewähren.

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