Die Ausschreitungen in Frankreich und anderen europäischen Ländern könnten auch Österreich erfassen. Davor warnt FPÖ-EU-Abgeordnete Petra Steger im Gespräch mit Info-DIREKT. (Links zum Video-Interview am Ende des Beitrags.)
Die Bilder von brennenden Straßen, Plünderungen und gewalttätigen Ausschreitungen in europäischen Städten sorgen für Besorgnis. Beim FPÖ-Fest zum Staatsfeiertag am 26. Oktober in Wien wollte Michael Scharfmüller von EU-Abgeordneter Petra Steger wissen, ob solche Zustände bald auch in Österreich drohen könnten.
Steigende Gefahr durch Massenmigration und Linksextremismus
Steger sieht eine zunehmende Gefahr für ganz Europa. Die Unruhen würden sich ihrer Einschätzung nach von Frankreich auf immer mehr europäische Städte ausweiten. Als wesentliche Ursachen dafür macht sie die Migrationspolitik der vergangenen Jahre und den laschen Umgang Linksextremisten verantwortlich. Die FPÖ-Politikerin dazu:
„Da hat sich ein Pulverfass entwickelt, das jederzeit in die Luft geht.“
Auch Österreich sei vor solchen Entwicklungen nicht geschützt. Steger verweist dabei auf die hohe Zuwanderung seit 2015 und die zunehmende Gewaltkriminalität.
Scharfe Kritik am Umgang mit Linksextremismus
Besonders kritisch sieht Steger den Umgang der Bundesregierung mit linksextremen Gruppierungen. Sie wirft der Politik vor, die Gefährlichkeit gewaltbereiter Gruppen wie der Antifa und des Schwarzen Blocks zu verharmlosen. Dass Österreich eine Justizministerin habe, die nicht einmal wisse, was die Antifa sei, hält Steger für bezeichnend. Durch das Wegschauen würden solche Gruppierungen immer rextremistischer..
Festung Österreich statt unwilliger Versager-Regierung
Auf die Frage, wie sich Österreich vor ähnlichen Ausschreitungen schützen könne, fordert Steger zunächst einen Regierungswechsel. Die derzeitige Bundesregierung sei weder willens noch fähig, die notwendigen Maßnahmen zu setzen. Als erste Schritte einer FPÖ-geführten Regierung nennt sie einen konsequenten Grenzschutz, das Ende der Massenmigration und Widerstand gegen den Asyl- und Migrationspakt der EU. Zudem fordert sie ein konsequentes Vorgehen gegen den politischen Islam sowie ein Ende der Verharmlosung des Linksextremismus.
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