Steuerberater Joachim Aigner erklärt in diesem Gastbeitrag für Info-DIREKT, was Unternehmer bei Zahlungsschwierigkeiten tun können.
Die erneut explodierenden Energiekosten veranlassen viele Firmenchefs, sich die Wirtschaftsdaten des eigenen Unternehmens genau anzusehen. Wer dabei den Eindruck bekommt, dass sich „das alles nicht mehr ausgeht“, sollte sich rasch von alten Schulden befreien. Für kleine und mittlere Unternehmen gibt es hier verschiedene Möglichkeiten, die man kennen sollte.
Zahlreiche Möglichkeiten
Eine Option ist der außergerichtliche Ausgleich, der dann sinnvoll sein kann, wenn nur wenige Gläubiger im Spiel sind. Häufig ist dieser in der Praxis nämlich schwierig durchzusetzen, wenn viele Beteiligte ins Boot geholt werden müssen.
Alternativ gibt es das Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung mit einer Mindestquote von 20 Prozent, die innerhalb von zwei Jahren bezahlt werden muss. Wer die Geschäftsführung selbst weiterführen möchte, kann das Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung wählen, bei dem eine 30-prozentige Quote innerhalb von zwei Jahren fällig ist.
Voraussetzungen
Entscheidend ist, dass das Unternehmen grundsätzlich lebensfähig ist, aber etwa durch Forderungsausfälle, rückläufige Umsätze oder unerwartete Ereignisse in Zahlungsschwierigkeiten geraten ist. Wenn man zum Beispiel durch den Verlust eines Großkunden, durch einen Förderungsausfall oder persönliche Umstände wie z.B. eine Krankheit in Schwierigkeiten kommt, ist es wichtig, aktiv zu werden.
Anzeichen für eine notwendige Sanierung
Typische Anzeichen dafür, dass eine Sanierung in Betracht gezogen werden sollte, sind zum Beispiel, wenn Löhne nicht mehr pünktlich gezahlt werden können, Rückstände bei Finanzamt oder Gesundheitskasse bestehen oder Lieferanten nur noch gegen Vorauskasse liefern. Mahnungen oder Klagen von Lieferanten sind ebenfalls deutliche Warnsignale. In solchen Fällen sollte man nicht abwarten, bis es zu spät ist. Denn in der Regel kann jedes Unternehmen saniert werden, wenn man rechtzeitig die Situation erkennt, sich ihr stellt und professionelle Hilfe in Anspruch nimmt.
Professionelle Hilfe
Und genau hier setzen wir an: Wir unterstützen betroffene Unternehmen gerne in einem kostenlosen, unverbindlichen und diskreten Erstgespräch, um gemeinsam die Kennzahlen und die Situation zu analysieren. So finden wir einen Weg, das Unternehmen wieder auf die Erfolgsspur zu bringen. Bei Interesse oder wenn Sie jemanden kennen, der vielleicht Unterstützung braucht, sind wir rasch, unkompliziert und diskret zur Stelle. Nehmen Sie jetzt gleich Kontakt mit uns auf: Kanzlei Aigner, Steuerberater und Wirtschaftstreuhänder
Dieser Gastkommentar von Steuerberater Joachim Aigner ist als bezahlte Anzeige auch im Magazin Info-DIREKT (60. Ausgabe) erschienen.