Trotz Hetze gegen den großen Bauern-Gipfel von RTV und Info-DIREKT reisten letzten Donnerstag etwa 500 Besucher nach Garsten in Oberösterreich, um ein Zeichen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft zu setzen.
Nach der großen Bauern-Demo am 1. April in Wien, versprachen die Einheitsparteien, das Thema Landwirtschaft endlich ernstzunehmen. Passiert ist seitdem jedoch wieder nichts. Deshalb legten RTV und Info-DIREKT erst mit einem Wochenrückblick und nun mit einem großen Bauern-Gipfel nach. Ziel der beiden Medien war es, den Bauern dabei zu helfen, sich Gehör zu verschaffen und Aufmerksamkeit auf das Thema Landwirtschaft zu lenken.
Dieses Ziel wurde erreicht, nicht nur, weil vor der Veranstaltung viel darüber diskutiert wurde, sondern auch, weil viele Bauern bei der Veranstaltung Mut fassten, endlich geschlossen und mit Nachdruck für ihre gemeinsame Sache einzutreten. Mittlerweile gibt es zahlreiche Pläne für weitere Veranstaltungen, weitere Aktionen und weitere Demonstrationen.
Angst vor offener Diskussion?
Für Unverständnis unter den Besuchern sorgte, dass Landwirtschaftsminister Norbert Totschnick (ÖVP) und die oberösterreichische Landwirtschaftslandesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) der Einladung zum großen Bauern-Gipfel nicht folgten und auch keine Vertretung schickten. Wirklich vermisst hat die beiden jedoch niemand, da das Podium auch so mit echten Experten stark besetzt war:
- Ernst Tschida
- Peter Schmiedlechner
- Paul Pree
- Manfred Muhr
- Josef Handl
- Leo Steinbichler
- Tony Schenkermayr
Medialer Nachklang
Hier ein erster kurzer Bericht von RTV direkt vom Bauern-Gipfel:
Auch AUF1 berichtete über die Veranstaltung:
Bauern am Limit:🚜Gipfel soll jetzt Druck machen
Die gesamte Podiumsdiskussion, bei der es teilweise hitzig herging, strahlt RTV am Donnerstag aus.