Bereits vor Wochen haben wir vor einem vergifteten Angebot durch die Union an die AfD gewarnt. Jetzt kommt es von der SPD, was es jedoch nicht weniger gefährlich macht. Ein Kommentar von Karl Sternau und Michael Scharfmüller Der Ministerpräsident Brandenburgs, Dietmar Woidke (SPD), schließt eine Zusammenarbeit mit der AfD plötzlich nicht mehr aus. Allerdings forderte… Continue reading Christoph Berndt (AfD) lehnt vergiftetes Angebot der SPD ab
Autor: ks
Mentale Stärke mit Wolfgang Fasching (Sonntagsstück #54)
Heute möchte ich Wolfgang Fasching, einen österreichischen Extremsportler, vorstellen. Ich habe von ihm mehrere Bücher gelesen und neulich ein gutes Interview gesehen. Ein Sonntagsstück von Karl Sternau Es war Info-DIREKT-Chef Michael Scharfmüller, der mich auf die Bücher Faschings aufmerksam gemacht hat. Nach der Lektüre kann ich besonders „Du schaffst was Du willst!“ und „Die Kraft… Continue reading Mentale Stärke mit Wolfgang Fasching (Sonntagsstück #54)
Studentenverbindung im Tatort (Sonntagsstück #53)
Vor ziemlich genau einem Jahr begann die Rubrik „Sonntagsstück“. Zu diesem kleinen Jubiläum möchte ich auf den Anfang der Reihe zurückblicken und wie in Nummer 1 einen alten Tatort empfehlen. Ein Sonntagsstück von Karl Sternau Im Zentrum der Tatort-Folge 678 „Satisfaktion“ steht das Corps Pomerania-Guestphalia, eine schlagende Studentenverbindung in Münster. Als Zuseher ist man überrascht,… Continue reading Studentenverbindung im Tatort (Sonntagsstück #53)
Die Erfindung des Elfmeterschießens (Sonntagsstück #52)
Jeder Fußballfan kennt das Zittern beim Elfmeterschießen, doch die wenigsten wissen, woher diese Art ein Spiel zu entscheiden, kommt. In diesem Sonntagsstück möchte ich auf die Entstehung des Elfermeterschießens blicken. Ein Sonntagsstück von Karl Sternau Früher gab es in der Regel Wiederholungsspiele, wenn nach 120 Minuten kein Sieger feststand. Spätestens nach dem zweiten Spiel, wenn… Continue reading Die Erfindung des Elfmeterschießens (Sonntagsstück #52)
Björn Höcke sorgte bei bei Günther Jauch für Aufsehen (Sonntagsstück #51)
Für die Rezension von Frederik Schindlers Machwerk habe ich mich nochmal intensiv mit dem Leben von Björn Höcke beschäftigt. Dabei stieß ich wieder auf seinen Auftritt bei Günther Jauch in der ARD. Ein Sonntagsstück von Karl Sternau Im Oktober 2015 war Björn Höcke, damals bundesweit noch unbekannt, bei Günther Jauch in der Sendung „Pöbeln, hetzen,… Continue reading Björn Höcke sorgte bei bei Günther Jauch für Aufsehen (Sonntagsstück #51)
Neues Buch über Höcke: Die nächste langweilige Nazi-Paranoia
WELT-Journalist Frederik Schindler veröffentlichte vor kurzem ein Buch über AfD-Thüringen-Chef Björn Höcke mit dem vielsagenden Titel: „Höcke. Ein Rechtsextremist auf dem Weg zur Macht. Die AfD und ihr gefährlichster Vordenker“. Eine Rezension von Karl Sternau Im Klappentext heißt es: „Sie werden in diesem Buch viele Dinge erfahren, die Sie bislang nicht über Höcke und die… Continue reading Neues Buch über Höcke: Die nächste langweilige Nazi-Paranoia
Ruhe in Frieden, Robert Redford (Sonntagsstück #50)
Diese Woche verstarb Robert Redford im Alter von 89 Jahren. In diesem Sonntagsstück möchte ich an den Schauspieler und Umweltschützer erinnern und eine Dokumentation zu seinem Leben empfehlen. Ein Sonntagsstück von Karl Sternau Einen seiner bekannten Filme, wie „Butch Cassidy und Sundance Kid“, „Die Unbestechlichen“, „Jenseits von Afrika“ und „Der Pferdeflüsterer“, hat bestimmt jeder schon… Continue reading Ruhe in Frieden, Robert Redford (Sonntagsstück #50)
Buchbesprechung: „Wozu Partei?“ von Erik Lehnert
15 Jahre nach dem Kaplaken „Wozu Politik?“ veröffentlichte Erik Lehnert den Band „Wozu Partei?“. Darin befinden sich seine Gedanken aus „jahrzehntelanger Beobachtung und Publizistik“. Eine Rezension von Karl Sternau Wer den Kaplaken aufschlägt, wird direkt das umfangreichste Inhaltsverzeichnis eines Bandes der Reihe sehen. Es gibt beinahe so viele Kapitel wie Seiten, was das Buch zu… Continue reading Buchbesprechung: „Wozu Partei?“ von Erik Lehnert
Vorbild Japan (Sonntagsstück #49)
In patriotischen Kreisen wird oft Ungarn als Vorbild genannt. Ich möchte in diesem Sonntagsstück mit dem Inselstaat Japan ein weiteres, wirtschaftlich sogar besseres, Vorbild präsentieren. Ein Sonntagsstück von Karl Sternau Für das noch druckfrische Magazin info-DIREKT mit dem Titel „Remigration – und eine andere Welt ist möglich!“ durfte ich das Buch „Alternative Politik. Die japanische… Continue reading Vorbild Japan (Sonntagsstück #49)
Buchbesprechung: „Amerikanismus – Die Ideologie der westlichen Moderne“
Der Hass des Eigenen ist mittlerweile ein fester Bestandteil aller westlichen Staaten. Aber woher kommt dieses Phänomen? Marvin T. Neumann geht der Frage in seinem eben erschienenen Buch „Amerikanismus. Die Ideologie der westlichen Moderne“ nach.
Eine Rezension von Karl Sternau
Neumann zeichnet in seinem Buch nach, wie sich der – auch im westlichen Europa vorherrschende – Amerikanismus ab der europäischen Einwanderung nach Nordamerika in der frühen Neuzeit entwickelte. Während viele Siedler sich ein besseres Leben versprachen, hofften andere ihre liberale Ideologie einer „neuen Gesellschaft“ zu verwirklichen.
Selbsthass im Amerikanismus
Neumann nennt die Vordenker des Amerikanismus beim Namen. Es ist schockierend zu sehen, welche Ideen zum Beispiel ein Randolph Bourne bereits 1916 vertrat. Der Publizist forderte, migrantische Kulturen zu stärken, während die Angloamerikaner ihre Kultur ablegen sollten. Bourne gilt als Wegbereiter des Multikulturalismuskonzepts.
Zweiter Weltkrieg als Katalysator
Durch dem Zweiten Weltkrieg wurden die europäischen Wurzeln endgültig abgeschlagen. Das Deutschamerikanertum wurde zuvor schon ein Opfer massiver Amerikanisierungsmaßnahmen. Die „liberale-pluralistische Staatsideologie“ setzte sich in der Nachkriegszeit durch. Neumann zeigt anschaulich, wie das „rechts“ in den USA eine andere Bedeutung bekam: Statt auf seine angelsächsischen Vorfahren zu verweisen, wurde man Antikommunist.
Keine Kampfschrift
Das Buch ist durchgehend sachlich beschrieben und verfügt über einen ordentlichen Endnotenapparat. Erst im Ausblick wird Neumann politisch. Hier betont er als wichtigstes Zukunftsprojekt der Europäer eine „rechte bzw. ideell kontinentaleuropäisch formulierte Moderne zu skizzieren“, die die Verwirrungen des Liberalismus überwinden kann. Denn erst dadurch wird, so der Schlusssatz des Buches:
„Europa wieder europäisch sein können.“
Opus magnum steht noch aus
Kritisieren kann man an Neumanns kleinem Buch höchstens, dass es sehr dicht ist. Gerade der Leser, der mit der Materie nicht so vertraut ist, wird mit einer Vielzahl an Namen und Fachbegriffen überschüttet, in die es sich aber lohnt sich einzuarbeiten. Das liegt vermutlich daran, dass der Autor an einem deutlich größeren Werk arbeitet. Darin wird dann die Traditionslinie des Amerikanismus nur knapp behandelt und die Wokeness in den Mittelpunkt gestellt. Man darf gespannt sein.
Das Buch „Amerikanismus. Die Ideologie der westlichen Moderne“ von Marvin T. Neumann ist beim „Jungeuropa Verlag“ 2025 erschienen. Es umfasst 132 Seiten und ist zum Preis von 14 Euro unter anderem hier erhältlich: https://www.jungeuropa.de/detail/index/sArticle/521/sCategory/37