In der Austria-First-Sendung „Macht & Medien“ sprach Werner Reichel mit Info-DIREKT-Chef Michael Scharfmüller über die Arbeitsweise und das Selbstverständnis von Medien. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Medien Wirklichkeit nicht nur abbilden, sondern aktiv formen.
Ausgangspunkt des Gesprächs war eine einfache Beobachtung: Die meisten politischen Ereignisse können Menschen nicht selbst überprüfen. Sie erfahren davon über Fernsehen, Radio, Zeitungen, soziale Medien oder Nachrichtenseiten. Damit entscheiden Medien nicht nur, worüber gesprochen wird, sondern auch, in welchem Rahmen ein Thema erscheint.
Scharfmüller brachte diese Wirkung auf die Formel: Medien schaffen Wirklichkeit. Was heute in Zeitungen, Sendungen und Agenturmeldungen behauptet wird, prägt morgen Gespräche, Wikipedia-Einträge, Schulbücher sowie politische und juristische Entscheidungen. Gerade deshalb sei echte Medienvielfalt für eine Demokratie unverzichtbar.
Manipulative Arbeitsweise
Ein Schwerpunkt der Sendung war die Frage, wie öffentliche Meinung gesteuert wird. Anhand der Berichterstattung über Migration zeigten Reichel und Scharfmüller, wie stark durch Framing, Bildauswahl, Wiederholungen und Begrifflichkeiten die Willensbildung der Menschen beeinflusst wird.
Kampf um Deutungshoheit aufnehmen
Wenn Medien Wirklichkeit schaffen, dürfe man diese Aufgabe nicht alleine linken Journalisten überlassen. Darum könne die Bedeutung von alternativen und sozialen Medien gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, so Scharfmüller.
Sendung jetzt nachhören und weiterverbreiten
Die ganze Sendung kann hier nachgehört werden: https://austriafirst.at/medien-schaffen-wirklichkeit-framing-und-manipulation-macht-medien-zu-gast-michael-scharfmueller
Mehr über den ersten patriotischen Radiosender Österreichs hören Sie in diesem „Info-DIREKT Live-Podcast“: Patriotenradio „Austria First“: Meta-Politik in Theorie und Praxis