Tabuthema Stadtbild: Streit zwischen Grosz und Klenk eskaliert

Tabuthema Stadtbild: Streit zwischen Grosz und Klenk eskaliert
Bild Florian Klenk: Von Manfred Werner (Tsui) - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link; Bild Gerald Grosz und Bildkomposition: Info-DIREKT

Ein Video, das Politkommentator Gerald Grosz für die Grazer Gemeinderatswahl aufgenommen hat, empört Falter-Chefredakteur Florian Klenk furchtbar. Der Grund: Grosz beschreibt darin, wie sich das Stadtbild in seiner Heimat durch die Massenmigration verändert hat.

Ein Kommentar von Michael Scharfmüller

Wer mit offenen Augen durch unsere Städte geht, weiß, dass in manchen Straßenzügen die Mehrheit der Geschäfte von Migranten für Migranten betrieben wird. Die Menschen auf diesen Straßen, die Werbeaufschriften, die angebotenen Waren und Dienstleistungen haben sich dadurch wesentlich verändert und erinnern oft schon mehr an den Orient als an Mitteleuropa.

Realität ist für Klenk rassistisch

Dass diese Beobachtung vieler Menschen von Grosz in einem Video beschrieben wird, erzürnt Klenk furchtbar. In einem eigens dazu veröffentlichten Reaktionsvideo unterstellt er Grosz „Rassismus“. Dabei stellt Klenk die überfremdeten Straßenzüge sogar als gelungenes Beispiel für Integration dar, weil die Menschen, die dort leben und arbeiten, ihre Kinder ja in die Schulen schicken und Steuern bezahlen würden.

In Wahrheit empfinden viele Menschen genau solche Straßenzüge als Beispiele dafür, dass die vielversprochene und mit Milliarden an Steuergeld unterstützte Integration nicht geklappt hat. Auch der linke Traum von Multikulti ist längst geplatzt, wenn man sich die monotone Aneinanderreihung der migrantischen Geschäfte ansieht.

Ein Geschäft ist kein Integrationszertifikat

Zudem stellt sich die Frage, ob all diese Geschäfte wirtschaftlich überhaupt erfolgreich sind oder ob die „Unternehmerfamilie“ nicht doch mehr aus dem Steuertopf herausbekommen als sie jemals einzahlen. Und selbst, wenn all diese Betriebe wirtschaftlich erfolgreich wären, ist das noch kein Beispiel für gelungene Integration. Erfolgreiche Unternehmen kann man nämlich auch in einer Parallelgesellschaft führen. Man kann diese sogar zum Aufbau einer Gegengesellschaft nutzen. Klenks eigene Ideologie erlaubt ihm aber wohl nicht, diese möglichen Probleme zu erkennen. Ansprechen darf er sie ohnehin nicht, ansonsten könnte der Falter seine linke Leserschaft sowie einen großen Teil seiner Werbeeinschaltungen verlieren.

Nazi-Keule statt notwendiger Debatte

Anstatt eine ehrliche Debatte über unser „Stadtbild“ zu führen, packt Klenk in seinem kurzen Video auch noch die Nazi-Keule aus:

„Was ist der nächste Schritt? Dass Gerald Grosz vielleicht einen Kübel Farbe nimmt und auf die Glasscheibe da hinten schreibt: ‚Kauft nicht bei Ausländern!'“

Am Ende des Videos ruft Klenk seine Zuseher auf: „Einmal darüber nachdenken!“ Vielleicht wäre es aber auch einmal an der Zeit, darüber nachzudenken, ob man nicht etwas sparsamer mit NS-Bezügen umgehen könnte. Viel zu lange wurden dadurch nämlich wichtige Debatten im Keim erstickt. Die Deutungshoheit des linken Establishments über das Thema Migration hat genau zu den unhaltbaren Zuständen geführt, die wir jetzt erleben. Zum Glück kümmern sich immer weniger Menschen um die moralischen Vorlieben linker Meinungsmacher und schwarzer Behörden, wie unter anderem der Remigrationssong der FPÖ zeigt.

Klenk vs. Bohrn Mena

Dass Klenk so scharf auf das Video von Grosz reagiert, könnte auch mit einem Streit innerhalb der linken Blase zu tun haben. Nachdem RTV und Info-DIREKT bereits vor Monaten über die fragwürdigen Klagen des linken Akteurs Sebastian Bohrn Mena ausführlich berichtet haben, hat nun auch Klenk das Thema aufgegriffen. In diesem Bereich leistet Klenk nun wichtige Aufklärungsarbeit, die ihm jedoch auch Kritik von linker Seite einbringt. Vielleicht ist Klenks übertriebener Angriff auf Grosz also ein Signal an die eigenen Genossen, dass er eh noch auf der richtigen Seite steht und auch weiterhin tapfer gegen die bösen Rechten kämpfen wird.

Was Grosz zu den teilweise hysterischen Reaktionen auf sein Grazer Video sagt, sehen Sie hier: www.facebook.com/reel/1764083204591764

Weitere „heterodox-extremistische“ Infos

Mehr zu diesem Thema lesen Sie auch im aktuellen Magazin Info-DIREKT mit dem Schwerpunkt „Stadtbilder: Vom Freiheitstraum zum Schreckgespenst“

Eine Besprechung von Gerald Grosz‘ Buch „Ab nach Hause“ lesen Sie in den nächsten Tagen auf www.info-direkt.eu. Folgen Sie uns auf Telegram, um immer am Ball zu bleiben: https://t.me/info_direkt

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